INSTITUT FÜR PUBLIC HEALTH IN DER AKUTMEDIZIN (IPHAM)

Einladung zur Ringvorlesung „Demokratie trifft Medizin“

11.02.2026 -  

Die Universitätsmedizin Magdeburg lädt zur Ringvorlesung „Demokratie trifft Medizin“ ein. Im Rahmen der Vortragsreihe diskutieren ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Medizin, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, Politik und Industrie die Bedeutung und Verantwortung der Medizin für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Nächster Termin

  • 23. März 2026 | 17:00–19:00 Uhr | Hörsaal 7
    Prof. Dr. med. Hans-Jochen Heinze, Vorsitzender Klinikumsvorstand und Ärztlicher Direktor – Ungewissheit: Demokratie trifft Medizin
    Michael Willer, Geschäftsführer Human Risk Consulting GmbH – Social Media und die Zukunft der Demokratie: Warum Medienkompetenz zur Überlebensfrage wird

Worum geht es?

Prof. Dr. med. Hans-Jochen Heinze – Ungewissheit: Demokratie trifft Medizin“

In seinem Vortrag widmet sich Professor Heinze den tiefgreifenden Herausforderungen, die sich aus dem Einsatz moderner Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Gentechnologie und Robotik für Gesellschaft und Medizin ergeben. Dabei hebt er die Verantwortung der Medizin für die körperliche und geistige Integrität des Menschen hervor und verdeutlicht die Notwendigkeit eines engen Zusammenspiels von Medizin und Politik, um zentrale Werte wie Freiheit, Verantwortung und Humanität auch unter Bedingungen wachsender Unsicherheit zu sichern.

Michael Willer – Social Media und die Zukunft der Demokratie: Warum Medienkompetenz zur Überlebensfrage wird

Wir befinden uns längst nicht mehr ausschließlich in einem digitalen Wandel, sondern zunehmend in einem globalen Cyberwar. Soziale Netzwerke sind dabei weit mehr als reine Plattformen für Austausch – sie entwickeln sich zu zentralen Schauplätzen für Desinformation, algorithmische Mainpulation und gesellschaftliche Spaltung.

In seinem Vortrag beleuchtet Michael Willer die zentrale Rolle von Social Media in diesem Kontext und stellt die provokante Frage, ob unsere Demokratie ohne ein grundlegendes Umdenken noch gerettet werden kann.

Dabei wird deutlich, dass ein pauschales Verbot von Social Media zu kurz greift und die Lebensrealität der jüngeren Generation nicht berücksichtigt. Stattdessen rückt Medienkompetenz als zentrale „Überlebensfähigkeit“ in den Fokus. Der Vortrag verdeutlicht, warum entsprechende Kompetenzen bereits im Kindesalter vermittelt werden sollten und wie sich ein ganzheitlicher Bildungsansatz praktisch umsetzen lässt.

Hintergründe zur der Veranstaltungsreihe

Unsere Gesellschaft befindet sich an einem entscheidenden Wendepunkt: Technologien wie Künstliche Intelligenz, Gentechnologie, Robotik und digitale Virtualität stellen neuartige Anforderungen an die biologische, kulturelle und ethische Integrität des Menschen. Richtig eingesetzt, können sie den Weg in eine stabile und nachhaltige Zukunft ebnen. Bei missbräuchlicher Nutzung hingegen drohen sie, die Grundlagen von Humanität, Freiheit und Verantwortung zu erschüttern.

Die Ringvorlesung richtet ihren Fokus auf die Schnittstelle von Medizin und Demokratie: Während die Politik die Gestaltung unserer Welt verantwortet, trägt die Medizin die Verantwortung für die Gesundheit von Gehirn und Körper und schafft damit die Grundlage für bewusstes, empathisches und verantwortungsvolles Handeln.

 

Im Anschluss laden wir zu einem Imbiss im Foyer ein, der Raum für Austausch und Vernetzung zwischen Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft bietet.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme sowie auf anregende Diskussionen.

Weitere Termine der Ringvorlesung

  • 27. April 2026 | 17:00–19:00 Uhr | Hörsaal 7

 

Quelle: Universitätsmedizin Magdeburg

Letzte Änderung: 27.03.2026 - Ansprechpartner:

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