Bundesweite Studierendenbefragung zur Weiterentwicklung katastrophenmedizinischer Lehrinhalte
Hier erhalten Sie mehr Infos zur Studieninformation im Rahmen der Bundesweiten Studierendenbefragung zur Weiterentwicklung katastrophenmedizinischer Lehrinhalte.
Rolle von Medizinstudierenden in Krisen- und Katastrophenlagen
Bundesweite Befragung zu Ausbildung, Handlungssicherheit und Mitwirkung
In dieser Befragung verwenden wir den Begriff „Katastrophenmedizin“ als Sammelbegriff für medizinisches Handeln in solchen besonderen Versorgungslagen. Gemeint sind Situationen, in denen viele Menschen gleichzeitig betroffen sein können, Ressourcen zeitweise begrenzt sind, Entscheidungen priorisiert werden müssen und die enge und ineinandergreifende Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Klinik, öffentlichem Gesundheitsdienst, Katastrophenschutz und weiteren Akteur:innen besonders wichtig wird. Viele der dafür erforderlichen Kompetenzen werden bereits in verschiedenen fachlichen Kontext gelehrt (z. B. in der Notfallmedizin) oder sind bereits im Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin verankert.
Uns interessiert, wie relevant Sie solche Kompetenzen für Ihr Studium und für Ihre spätere ärztliche Tätigkeit halten. Ein sensibler Punkt ist die mögliche Mitwirkung von Studierenden in Krisen- oder Katastrophenlagen. Dazu möchten wir Ihre Perspektive kennenlernen. Schließlich möchten wir erfahren, welche Rolle Medizinstudierende in besonderen Versorgungslagen aus Ihrer Sicht in den solchen Szenarien einnehmen könnten und welche Rahmenbedingungen dafür erforderlich wären.
Die Befragung wird vom Institut für Public Health in der Akutmedizin (IPHAM) und dem Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISMG) der Universitätsmedizin Magdeburg in enger Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Fakultätentag (MFT) und der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e. V. (bvmd) als bundesweite, anonyme Online-Befragung von Studierenden der Humanmedizin durchgeführt.
